Kolumne Nr. 249 vom 03.06.2013

Dan Browndaumen rauf

Inferno

infernoRobert Langdon erwacht in einem Krankenhaus in Florenz. Er weiß aber nicht, wie er da hingekommen ist. Die letzten zwei Tage sind aus seinem Gedächtnis verschwunden. Der Symbolforscher aus Harvard muss mit der Ärztin Sienna Brooks fliehen, da eine Killerin auf ihn angesetzt ist. Auf seiner Flucht wird er in Italien mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes "Göttlicher Komödie". Und je intensiver Robert Langdon die immer gefährlicher werdende Spur verfolgt, umso deutlicher zeichnet sich die bedrohliche Erkenntnis ab, was Dantes Werk für die Gegenwart und Zukunft bereithält.

Robert Langdon – das Ende der Menschheit – Dantes Inferno = Dan Browns „Inferno“. Die literarische Welt hat sehnsüchtig darauf gewartet. Nun werden wieder alle Bestsellerlisten von einem Namen beherrscht werden: Dan Brown! Er legt mit „Inferno“ einen neuen Geschwindigkeitsrekord in der Thriller-Literatur vor. Bevor man einmal richtig durchatmen kann, ist man mit den gut 650 Seiten schon fertig. Auf dieser Wegstrecke wird man nicht mit plumper Ballerei sondern mit hochkarätiger Spannung und italienischer und europäischer Kulturgeschichte versorgt. Es wird einem wieder reichlich Rätselhaftes geboten. Man denkt scheinbar alles durchschaut zu haben, aber es kommt alles ganz anders. Dan Brown hat mit seiner Arbeit als Produzent an den Filmen seiner Bestseller „Illuminati“ und „Sakrileg“ gelernt. „Inferno“ liest sich wie ein fertiger Kinofilm. Großes Hollywood-Kino in Buchform!

Auch als Hörbuch erhältlich bei Lübbe Audio. Wolfgang Pampel, die deutsche Stimme von Harrison Ford, zieht einen mit seiner Lesung vollkommen ins Inferno hinein. 26,00 Euro.

Lübbe, 682 Seiten; 26,00 Euro


Yael Hedayadaumen runter

Alles bestens

allesbestensJeden Abend nach der Arbeit ruft Nathan Maja an, dann fährt sie zu ihm, sie schlafen miteinander und verabschieden sich früh am nächsten Morgen. Jeden Abend unter der Woche. An den Wochenenden hat Nathan keine Zeit. Die verbringt Maja für sich oder mit ihrer besten Freundin Nogga, die eben mit ihrem Verlobten Amir zusammengezogen ist, oder mit ihren Eltern, die sich gerade scheiden lassen. Majas Mutter ist siebenundsechzig und will nach über drei Jahrzehnten Ehe endlich mal allein sein. Maja ist dreißig und will genau das Gegenteil. An einem Sabbat-Abend steht sie unangekündigt vor Nathans Tür.

„Alles bestens“ – leider nicht bei diesem Roman. Es könnte alles bestens sein, wenn die israelische Autorin Yael Hedaya mehr Wert auf die Gefühle und das Tun ihrer Figuren gelegt hätte. Die Autorin verheddert sich oft in schönen Sätzen, die die Geschichte aber nicht gebraucht hätte. Sie bringen den Kern, die Beziehung der Menschen untereinander, nicht voran. Aber trotzdem kann man dem Roman auch Gutes abgewinnen, da die Liebesgeschichte eine ganz nette ist. Auch die israelische Gesellschaft wird etwas beschrieben und das bietet interessante Einblicke.

Diogenes, 160 Seiten; 12,90 Euro


Marc Bielefelddaumen rauf

Wer Meer hat, braucht weniger

wermeerhatbrauchtwenigerMarc Bielefeld zog es schon immer an die See, wo er schwimmt, surft, taucht und segelt. Mit Mitte vierzig schließlich reduziert er seinen Besitz auf dem Festland auf ein Minimum und führt sein Leben als freier Autor fortan auf einem Segelboot fort. Er erkundet damit die Küsten Deutschlands, Dänemarks und Schwedens, navigiert aber auch durch die schwierigen Seegebiete vor Irland und Schottland. Überall begegnet er Menschen, die die Leidenschaft für Wind und Meer teilen. Was er von ihnen und in der Abgeschiedenheit auf dem Wasser lernt, zieht sich als roter Faden durch sein Buch. Das einfachere Leben kann für die eigene Seele ein großer Schatz sein.

Ein Buch, das einen erdet oder eher meerdet! Der adrette Marc Bielefeld ist Autor. Er schreibt für jeden ein bisschen. Daher ist der Arbeitsplatz egal. Er suchte sich ein stattliches Segelboot aus, um der hektischen Welt, die immer mehr von einem will, zu entfliehen. Seine neue Heimat fand er auf dem Meer. Ein Buch, das einem das Gleichgewicht des Lebens wieder zurückgibt. Die Balance, ein Leben zu leben, das nur von sich selbst und der Natur bestimmt wird. Bielefeld schreibt so über seine alltäglichen Meerabenteuer, dass man gleich selbst in See stechen will. Ein Buch, das mehr bringt als eine Therapiesitzung bei einem Psychologen.

Ludwig, 271 Seiten; 19,99 Euro


Roberto Ampuerodaumen rauf

Der letzte Tango des Salvador Allende

derletztetangodessalvadorallendeAm Morgen des 11. Septembers 1973 versucht Salvador Allende den Oberbefehlshaber der chilenischen Streitkräfte, Augusto Pinochet, zu erreichen. Vergebens. Der Putsch steht bevor. Sein Koch und persönlicher Assistent, Rufino, hält die dramatischen Ereignisse in einem Tagebuch fest. Aber das ist noch lange nicht alles …
Roberto Ampuero hat schon mit „Der Fall Neruda“ und „Tod in der Atacama“ bewiesen, welch ausgezeichneter Roman- und Krimi-Autor er in einem ist. Er zeigt die Geschichte Chiles immer Anhand einer spannenden und aufschlussreichen Geschichte. So auch in „Der letzte Tango es Salvador Allende“. Ein Roman, der eine politisch und gesellschaftlich spannende Zeit aus der Geschichte Chiles erzählt. Auch hat Ampuero Figuren erschaffen, die einen herausfordern, mehr von ihnen zu erfahren.

Bloomsbury Berlin, 445 Seiten; 18,99 Euro


Callum Robertsdaumen rauf

Der Mensch und das Meer

dermenschunddasmeerDie Ozeane – der größte Lebensraum der Erde, und der am wenigsten erforschte. Die Erkundungen der letzten Jahrzehnte haben gezeigt, wie wichtig das Meer für uns ist. Doch der Mensch geht sehr sorglos mit dem Meer um. Dieses Buch ruft auf, die Zerstörung der Meere zu stoppen, denn noch ist es nicht zu spät.
Der Meeresbiologe Callum Roberts hat mit „Der Mensch und das Meer“ ein sehr wichtiges Buch geschrieben! Dieses Buch soll aufrütteln, denn der Mensch ist im Begriff, das Meer zu einem seiner nächsten Opfer zu machen. Doch die Meere werden sich das nicht bieten lassen, mit grausamen Folgen für die Menschheit.

DVA, 588 Seiten; 19,99 Euro


Hörbuch der Woche

Koethi Zandaumen rauf

Danach

danachSarah Farber hat überlebt. Drei lange, grausame Jahre in einem Kellerverlies. Zehn Jahre ist das her, aber Sarah kann nicht vergessen – die Dunkelheit, die Kälte, die Verzweiflung, die Panik. Und sie weiß noch immer nicht, was damals mit ihrer besten Freundin Jennifer geschehen ist. Sie hat über die Jahre versucht wieder Stärke zu finden und nun muss sie diese nutzen, denn ihr Peiniger soll auf Bewährung freikommen und sie ist die Einzige, die das verhindern kann. Aber sie muss wieder dorthin zurück, wo alles geschah. Sie muss sich dem Grauen aus ihrer Vergangenheit stellen.

Ein Thriller, der alles umdreht. Ein Thriller, der Sie beherrschen wird, denn er greift tief in die dunkle psychologische Trickkiste der Thriller-Literatur! „Danach“ ist unkonventionell, überraschend, absolut beherrschend. Koethi Zan hat mit ihrem Debüt-Thriller gleich einen Bestseller geschrieben, der einem im Gedächtnis bleiben wird. „Danach“ ist Psycho-Horror der dunkelsten Gestalt, der ganz lange nachwirkt! Der aktuelle Fall in Cleveland zeigt, dieses Buch ist kein Thriller, sondern eher ein Tatsachenbericht. Das ist das wirklich Schreckliche daran. Maria Koschny liest eisern und hart, verleiht aber der geschundenen Seele genau das Maß an Traurigkeit.

Auch als Paperback erhältlich bei Scherz, 14,99 Euro.

Argon Hörbuch, 5 CDs, 379 Minuten; 16,99 Euro

Kolumne Nr. 250 vom 10.06.2013

Sloan Wilsondaumen rauf

Der Mann im grauen Flanell

DerMannimgrauenFlanellTom und Betsy Rath sind ein junges Paar, sie haben drei Kinder, ein schönes Zuhause in einem Vorort von New York und ein regelmäßiges, nicht üppiges Einkommen. Eigentlich haben sie Grund glücklich zu sein. Doch irgendwie sind sie es nicht. Tom möchte mehr Geld, wechselt daher den Job. Der ist aber unsicher und lässt ihm noch weniger Zeit für die Familie. Ist es das, was Tom wirklich will? Eine Erbschaft bringt das Familienleben zusätzlich durcheinander. Auch der 2. Weltkrieg hat Tom verändert. Als er auf einen alten Kameraden aus dieser Zeit trifft, kommt eine Geschichte wieder hoch, von der er seiner Frau bisher nichts erzählt hat. Kann er das Geheimnis weiter für sich behalten? Bei den Raths stehen viele Entscheidungen an.

Sloan Wilson (1920-2003) hat mit „Der Mann im grauen Flanell“ (erstmals erschienen 1955) Geschichte geschrieben. Der Titel des Buches ist zu einem feststehenden Begriff geworden, der Roman ein Klassiker. Sloan Wilson ist vergleichbar mit Richard Yates und Wallace Stegner. „Der Mann im grauen Flanell“ porträtiert in einer kurzen Zeitspanne ein ganzes Jahrzehnt, das der 1950er Jahre in Amerika. Und es zeichnet vor allem das Bild einer Mittelschichtfamilie mit ihren Sorgen und Nöten. Die Selbstbestimmung bei allen Figuren spielt eine große Rolle. Wo will ich hin? Ist es besser, immer höher hinaus zu wollen? Immer nach mehr zu streben? Kann man den Ist-Zustand nicht einfach genießen? Auch wird die Frage aufgeworfen: Was passiert mit einem Mann, auf dessen Schultern das Wohl der Familie lastet? Der Roman zeigt anschaulich, was das alltägliche Ehe- und Berufsleben zu bieten hat. Der Kampf ums Überleben wurde damals nicht anderes ausgetragen als heute. Somit ist dieser Klassiker nicht weit von der heutigen Realität entfernt. Erstklassig!

DuMont, 439 Seiten; 22,00 Euro


Amélie Nothombdaumen runter

So etwas wie ein Leben

SoetwaswieeinLebenAmélie Nothomb erhält täglich Dutzende von Briefen, doch Feldpost aus Bagdad war noch nie dabei. Da sie in Amerika einen überschaubaren Erfolg hat, ist sie sehr überrascht, als sie von dem US-Soldaten Melvin Mapple Post bekommt. Nach und nach erzählt Mapple ihr, mit welchen Tricks und subversiven Ideen er und seine Kameraden das Grauen überleben. Amélie schlägt Melvin vor, mit einer Kunstaktion auf das Leid der im Irak stationierten Truppen aufmerksam zu machen. Melvin ist begeistert, doch dann bricht der Briefkontakt ab. Wo ist Melvin Mapple? Amélie macht sich auf die Suche. Sie stellt fest, dass sie in einen Hinterhalt geraten ist.

Amélie Nothomb schreibt Romane, da würden andere nicht drauf kommen, darüber zu schreiben. „So etwas wie ein Leben“ ist ein weiteres neues Beispiel aus ihrem Gesamtwerk. Die Geschichte ist spritzig, ernst, nachdenklich, aber auch immer wieder ohne den rechten Elan, vor allem bei einigen Briefen von Melvin. Und die großen Spannungsmomenten vermisst man auch. Man liest es gemütlich, ist hin und wieder erstaunt, freut sich mal, dann ärgert man sich wieder und schon ist das Buch zu Ende. Nothomb ist keine Autorin der dicken Bücher. Daher fehlt es dieser Geschichte an Substanz. Das Ende ist sehr abrupt und unbefriedigend. Wusste Nothomb nicht, wie sie diese Geschichte zu Ende bringen soll?

Diogenes, 143 Seiten; 19,90 Euro


Lisa Jacksondaumen rauf

Spur der Angst

SpurderAngstIn der einsam gelegenen Internatsschule Blue Rock Academy geschieht ein Doppelmord. Bei seinen Ermittlungen trifft Detective Cooper Trent auf seine Ex-Geliebte Jules. Die attraktive Lehrerin ist in größter Sorge. Als dann auch noch Jules’ aufsässige, siebzehnjährige Schwester Shay vermisst wird und das Gerücht über einen ominösen Geheimbund den Schulbetrieb in Aufruhr versetzt, müssen die beiden als Team agieren. Als ein Blizzard die Schule komplett von der Außenwelt abschneidet, beginnt eine atemlose Jagd nach dem Killer, die Jules` Leben dramatisch verändern wird …

Lisa Jackson schnürt den Leser mit ihrer Thriller-Literatur fest ein. Entrinnen? Unmöglich! „Spur der Angst“ kommt langsam in die Gänge, baut die Spannung aber geschickt auf. Die Figuren wecken mit jeder Seite mehr Interesse, so dass man dem was kommt entgegenfiebert. Das Setting ist nicht neu, aber bietet immer wieder eine gelungene Kulisse für einen Thriller. Vor allem macht Lisa Jackson daraus mehr als andere Thriller-Autoren. Was Jackson sich vorwerfen lassen muss ist, dass sie sich einige der vielen Dialoge hätte sparen können. Diese bringen die Geschichte nicht voran. Lisa Jackson gehört mit Karen Rose zu den Romantic-Thriller-Autorinnen, die weltweit für Furore sorgen. Jeder ihrer Thriller stürmt die Bestsellerlisten. „Spur der Angst“ macht da keine Ausnahme.

Auch als Hörbuch erhältlich bei Lübbe Audio. Synchron- und Hörspielsprecherin Ilya Welter verleiht dem Thriller einen besonderen Touch. 19,99 Euro.

Knaur, 582 Seiten; 14,99 Euro


Felix Baumgartnerdaumen rauf

Himmelsstürmer

HimmelsstuermerFelix Baumgartner – der Base-Sringer, der für seine Leidenschaft alles tut. Er erarbeitet sich mit jedem Sprung neues Selbstvertrauen und neues Können. Das alles führte dann zu dem Tag, als er als erster Mann vom All aus auf die Erde sprang.
Der Österreicher Felix Baumgartner ist ein Phänomen! Ein Mann, wie es keinen zweiten gibt. Ein Mann, der mit seinem Sprung aus dem All Geschichte geschrieben hat. Sein Leben ist gezeichnet von dauerhafter Gefahr, von Verlusten, von Einbußen, aber auch erfüllt durch seine große Leidenschaft. „Himmelsstürmer“ wird die Bestsellerlisten stürmen!

Malik, 247 Seiten; 19,99 Euro


Brendan Powell Smithdaumen rauf

Das Alte Testament … in ganz neuem Gewand

dasaltetestamentDie Bibel ist das meistverkaufte Buch alle Zeiten. Schockierend ist, wie wenig sie wirklich gelesen haben. Dieses Buch will das nun ändern. In neuem Gewand erfahren Sie von Adam & Eva, Kain & Abel, der Arche Noah, Abraham, Moses, David & Goliath und noch viel mehr.
Dem Amerikaner Brendan Powell Smith ist mit diesem Buch ein echtes Hingucker-Highlight gelungen! Ein Buch, wie es es noch nie gab. Die Geschichten der Bibel erzählt mit Lego-Steinen und Lego-Figuren. Cooler und verrückter haben Sie die Geschichten der Bibel noch nie dargeboten bekommen. Und das aber Textgetreu.

Lübbe, 271 Seiten; 18,00 Euro


Hörbuch der Woche

Tess Gerritsendaumen rauf

Abendruh

abendruhDiese Kinder und Jungendliche sind die einzigen Überlebenden schrecklicher Familientragödien. Erst wurden ihre Eltern und dann obendrein die Pflegefamilien brutal ermordet. In Abendruh, einem Internat in der Abgeschiedenheit Maines, sollen sie ihre Sicherheit wiedergewinnen und in ein normales Leben zurückfinden. Doch obwohl die Schule hermetisch gesichert ist, kommt es zu höchst beunruhigenden Vorfällen und drei Jugendliche bangen um ihr Leben. Maura Isles, die eine persönliche Verbindung zu Abenruh hat, ist vor Ort als die Bedrohung eskaliert …

Wieder ein Fall, der einem die Ohren für nichts anderes nutzen lässt, als Mechthild Großmann zu lauschen. Tess Gerritsen schafft es erneut, mit ihrem neuen Fall von Jane Rizzoli und Maura Isles noch besser zu sein, als mit den Fällen zuvor. Eigentlich kaum vorstellbar, doch Tess Gerritsen hat es geschafft. „Abendruh“ wird Ihnen garantiert keine Abendruh gönnen. Sie werden ruhelos sein, bis Sie den letzen Satz gehört bzw. gelesen haben. Mechthild Großmann interpretiert mit ihrer herben klangvollen Stimme die Figuren und ihre Geschichte wieder eindrucksvoll und beweist großes Gespür für die spannenden Momente. Großes Ohren-Kino!

Random House Audio, 6 CDs, 451 Minuten; 19,99 Euro

Kolumne Nr. 251 vom 17.06.2013

Chevy Stevensdaumen rauf

Blick in die Angst

BlickindieAngstAls die 55-jährige Psychotherapeutin Nadine Lavoie die junge Patientin Heather Simeon behandelt, findet sie schnell heraus, das Heather aus der Sekte „The River of Life Spiritual Center“ geflüchtet ist. Geleitet wird diese von dem einnehmenden Aaron Quinn. Als Nadine diesen Namen hört, ist sie schockiert. Denn sie weiß genau wer das ist. In ihrer Kindheit verbrachte sie acht Monate mit ihrer Mutter in der Kommune von Aaron Quinn. Nun muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Was ist damals Furchtbares passiert? Und was hat die Sekte mit ihrer eigenen Tochter vor? Da die Polizei nichts gegen Aaron Quinn unternimmt, beginnt Nadine selbst mit Nachforschungen über die Sekte und begibt sich damit in tödliche Gefahr.

Chevy Stevens hat mir ihren Bestsellern „Still Missing“ und „Never Knowing“ schon tiefe Spuren im Thriller-Genre hinterlassen. Chevy Stevens schreibt Psychothriller die einen heftige durchrütteln, Gänsehaut verursachen und einen noch lange über die Lektüre hinaus bewegen. Mit ihrem dritten Thriller „Blick in die Angst“ ist ihr das auch wieder gelungen. „Blick in die Angst“ zeigt, dass eine Sekte immer Hochkonjunktur hat, und dass sich genügend Opfer in dem Netz des Sektenführers verfangen. Vor allem bei psychisch instabilen Menschen hat es eine Sekte leicht, Mitglieder zu finden. Dieser Thriller zeigt, wie schockierend darin vorgegangen wird. Chevy Steven schreibt ein psychologisches Spannungs-Highlight nach dem anderen!

Auch als Hörbuch erhältlich bei Argon Hörbuch. Laura Maire, die schon die beiden ersten Stevens-Thriller gelesen hat, liefert auch hier wieder eine ausgezeichnete und unvergessliche Lesung ab. 19,95 Euro.

Fischer, 485 Seiten; 9,99 Euro


Heiner Lauterbachdaumen runter

Man lebt nur zweimal

ManlebtnurzweimalHeiner Lauterbach zählt zu Deutschlands beliebtesten und meistbeschäftigten Film- und Fernsehstars. In den letzten Jahren vollzog der einstige Macho vom Dienst eine rigorose Wandlung. Er hat sich im besten Sinne neu erfunden: Als Schauspieler, als Mann und Familienvater, als Mensch und Partner. Der Mann, der lange im Leben nichts ausgelassen und dafür manche Quittung verpasst bekommen hat, blickt zu seinem 60 Geburtstag gelassener und selbstkritischer auf die Dinge, die das Leben ausmachen, zurück. Heiner Lauterbach erzählt aus seinem privaten Lebensfotoalbum.

Die große Zeit der Promi-Biografien und Promi-Enthüllungen ist schon länger vorbei, aber es spült sich immer mal wieder ein neues Buch auf den Markt. Nun erzählt uns Heiner Lauterbach, was in seinem „zweiten“ Leben so alles passiert ist. Eigentlich hat dieser charismatische Mann und ausgezeichnete Schauspieler einiges zu erzählen, tut es aber nur bedingt. Das Buch liest sich eher wie eine Selbstreinigungslektüre. Heiner Lauterbach erzählt von seiner Familie, Freunden und Freizeit, von der Liebe und der Schauspielerei und den einhergehenden Ruhm, wenn man gut ist und Glück hat. Aber Heiner Lauterbach geht auch darauf ein, wie er sein Leben geändert hat und wie er z. B. den inneren Schweinehund bezwungen und eine Alkohol-Diät gemacht hat. Für Fans von Heiner Lauterbach sicher ein Buch mit schönen Einblicken, aber ansonsten schlägt man das Buch zu und vergisst schnell wieder das Gelesene.

Auch als Hörbuch erhältlich bei Lübbe Audio. Der Autor liest selbst und man spürt die Freude am Vorlesen über das selbst erlebte. 16,99 Euro.

Lübbe, 303 Seiten; 19,99 Euro


Geert Makdaumen rauf

Amerika!

AmerikaWas ist aus dem amerikanischen Traum geworden, seit Weltbestsellerautor John Steinbeck 1960 die USA gemeinsam mit seinem Pudel Charley durchquert hat? Dieser Frage folgt Autor Geert Mak und macht sich dafür selbst auf den Weg durch die Vereinigten Staaten, fernab bekannter Pfade, quer durch ein Land, das er liebt und zugleich kritisch betrachtet. Meile um Meile dringt er tiefer in das Land und seine Mythen, sein Selbstverständnis, seine Großartigkeit und Zerrissenheit vor. Seine Reise führt ihn von den großen Ostküstenstädten über die Kartoffelacker des Hinterlandes und die Prärie des mittleren Westens bis zum Pazifik. Er trifft dabei Menschen aus allen Schichten und auf ein Land, das sich radikal verändert und doch den Glauben an den amerikanischen Traum bewahrt hat.

Der Niederländer Geert Mak blickt mit „Amerika!“ in die Seele eines Landes, das alt und modern zugleich ist. Ein Buch, das einem eine teure Reise erspart, denn hier erfährt man so viele Geschichten, die man als Tourist nicht erfahren würde. Es ist aber auch eine Zeitreise in ein Amerika vor 50 Jahren. Eine spannende Gegenüberstellung des Amerika eines John Steinbeck und des heute erlebten von Autor Geert Mak. Er vergleicht das kolossale Land und die Veränderungen von 1960 bis 2010. Man erfährt u. a. von Steinbecks Blick auf Amerika und seine Menschen; von dem Quizshow-Skandal Ende der 1950er; dass Steinbeck Junior seinen Vater für ein „asshole“ hielt; man erfährt auch Schlaglichter der amerikanischen Historie; über die McCarthy-Ära; über Sekten in Amerika; über das gläubige Amerika; über die umfassend vermarkteten Niagara Wasserfälle, der Niedergang der Motown Detroit, und noch so viel mehr.

Siedler, 622 Seiten; 34,99 Euro


Pyotr Magnus Nedovdaumen rauf

Zuckerleben

zuckerleben2011, Italien. Der Moldawier Tolyan sucht seine georgische Teedose, überfährt beinahe ein junges Liebespaar, das sich das Leben nehmen will. Zu dritt reisen sie weiter. Der Moldawier erzählt ihnen die Geschichte seiner Jungend. Die geht zurück ins Jahr 1991 in die Sowjetunion. Dort wollen viele den Schatz von 40 Tonnen Zucker finden …
„Zuckerleben“ ist ein literarisch-komödiantisch-historisch-bewegend süß-bitterer Leckerbissen! Er zeigt Europa heute und die Sowjetunion vor 20 Jahren und Menschen, die diese umwühlende Zeit in Europa miterlebt haben. „Zuckerleben“ hat richtig Pfeffer, es überrascht einen immer wieder und die Story ist echt abgefahren! Und man merkt dem Text an, dass der Autor auch in Österreich aufgewachsen ist. Sackerl und Watsche sind hier nur zwei Beispiele.

Auch als Hörbuch erhältlich bei Hörbuch Hamburg. Der junge und ausdrucksstarke Schauspieler Robert Stadlober ist eine perfekte Sprecherbesetzung für diese verrückt-gute Geschichte. 19,99 Euro.

DuMont, 368 Seiten; 19,99 Euro


Susanne Mischkedaumen rauf

Töte, wenn Du kannst!

toetewenndukannstNur einen Augenblick passt Tinka Hansson in der Markthalle am Göteborger Kungstorget nicht auf, und ihre kleine Tochter Lucie ist verschwunden. Vier Jahre nagt das ungelöste Verbrechen an Kommissar Gregor Forsberg. Erst als ihm die bizarre Kollegin Selma Valkonen aufgezwungen wird, kommt Bewegung in den alten Fall.
Der neue Kriminalroman von Bestseller-Autorin Susanne Mischke „Töte, wenn Du kannst“ ist gewohnt gute und traditionelle Krimiunterhaltung. Man merkt Mischke die Erfahrung an, sie baut einen soliden Plot und erschafft Figuren, die man so auch im Bekanntenkreis haben könnte. Mischkes Ermittlerduo Forsberg und Valkonen haben das Potenzial in Serie zu gehen.

Bloomsbury Berlin, 445 Seiten; 14,99 Euro


Hörbuch der Woche

Nora Robertsdaumen rauf

Lilienträume

lilientraeumeListen, Pläne, Organisation – Owen Montgomery hat alles im Griff. Zumindest beruflich. Der Umbau des alten Hotels, den er zusammen mit seinen Brüdern Beckett und Ryder und ihrer Mutter in Angriff genommen hat, geht gut voran und auch sonst läuft in seinem Leben alles wie geplant. Doch eine Sache hat er nicht auf einer Liste stehen gehabt: seine Jugendliebe Avery MacTavish. Denn der Rotschopf schleicht sich immer öfter in seine Gedanken, die sich doch eigentlich mit Inneneinrichtungen und der großen Eröffnung des ausgefallenen Hotels beschäftigen sollte. Owen stellt sich die Frage, ob Avery DIE Liebes seines Leben ist?

„Lilienträume“ ist nach „Rosenzauber“ der zweite Teil der „Blüten“-Trilogie. Nora Roberts verführt den Leser und Hörer mit dieser Trilogie wieder in eine traumhaft romantische Welt. Der erste Teil war etwas spannender, der zweite ist nun romantischer, so ist die Vorfreude auf Teil 3 „Fliedernächte“ groß. Ein guter Schachzug von Random House Audio ist, die Geschichte von einem Mann lesen zu lassen. Steffen Groth tut das wieder, wie schon beim ersten Teil „Rosenzauber“. Wieder präsentiert er eine vielseitige Sprecherleistung. Impulsiv und leidenschaftlich erweckt er den Roman von Nora Roberts zum Leben.

Auch als Taschenbuch erhältlich bei Blanvalet, 9,99 Euro.

Random House Audio, 5 CDs, 348 Minuten; 14,99 Euro

Kolumne Nr. 252 vom 24.06.2013

Eric Bergdaumen rauf

Das Nebelhaus

dasnebelhausZu Studienzeiten waren Philipp, Timo, Yasmin und Leonie in einer Aktivistengruppe, dann haben sie sich aus den Augen verloren. Nun hat es Architekt Philipp zu Wohlstand gebracht und lebt mit seiner Frau auf Hiddensee im „Nebelhaus“. Im Internet findet er seine Freunde nun wieder. Er lädt sie für ein verlängertes Wochenende zu sich und seiner Familie ein. Doch das Treffen endet mit einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur.

Ein deutscher Kriminalroman von internationaler Klasse! „Das Nebelhaus“ wird Sie sofort in den Bann ziehen und nicht mehr loslassen. Eric Berg ist das Pseudonym des Autors Eric Walz, der bisher mit seinen historischen Romanen für Aufsehen gesorgt hat. Nun sorgt er mit diesem Krimi für Aufsehen. Eric Berg wechselt in der Erzählperspektive immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit und baut damit unerhört viel Spannung auf. In der Vergangenheit legt er viele Spuren. Man erkennt, wie sich die Spannungsverhältnisse zwischen den Figuren aufbauen. Bis zum absolut überraschenden Höhepunkt. In der Gegenwart wird der Fall rekonstruiert und man erfährt eine andere Seite der Geschichte. Ein Kriminalroman, wie ein Puzzle mit 5000 Teilen! Mit einem der besten Schlusssätze der modernen Krimi-Literatur.

Limes, 410 Seiten; 14,99 Euro


Maarten ’t Hartdaumen runter

Unter dem Deich

unterdemdeichEine Sturmflut verwüstet das idyllische Maassluis. Die alten Häuser unter dem Deich sollen abgerissen werden, viele Menschen drohen ihr Heim zu verlieren. In diesem Viertel wohnt auch die begabte junge Clazien, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt und keine höhere Schule besuchen kann. Als Aushilfe in einem Lebensmittelladen lernt sie den stillen Piet kennen und beschließt, bei ihm zu bleiben. Die beiden heiraten, doch Claziens Sehnsucht nach gesellschaftlichem Aufstieg lässt sich nicht unterdrücken. Als sie Jan begegnet, einem Lehrer, der neu in die Stadt kommt, sieht sie in ihm einen Seelenverwandten. Sie verlässt Piet und glaubt, es endlich geschafft zu haben.

Es ist lange her, seit der Niederländer Maarten ’t Hart mit Romanen wie „Das Wüten der ganzen Welt“ oder „Die schwarzen Vögel“ die Bestsellerlisten gestürmt hat. Schon seit Jahren kommt er aber über ein gutes Mittelmaß nicht mehr hinaus. Mit seinem neuesten Roman „Unter dem Deich“ schafft er das auch nicht. Aber eigentlich ist der Roman nicht neu, denn er wurde bereits 1988 geschrieben. Die Figuren Clazien, Piet und Jan haben alle ihre Ecken und Kanten, man geht mit ihnen mit, aber kann ihrem Treiben nicht immer folgen. Die Pointen und das Gescheite, das spätere Romane von Maarten ’t Haart ausmachten, sucht man in diesem Frühwerk vergebens. „Unter dem Deich“ entführt einen aber mit so manch kleiner Geschichte in der Geschichte in die frühere Zeit, und zeigt, was sie so Besonders machte.

Piper, 270 Seiten; 19,99 Euro


Alessandro Pipernodaumen rauf

Die Verfolgung

dieverfolgungItalien, 1986, Sommer. Eine Villa, versteckt im Grünen, vor den Toren Roms, eine glückliche Familie beim Abendessen. Leo Pontecorvo, ein 48jähriger Kinderonkologe von internationalem Ruf, seine Frau Rachel und die beiden pubertierenden Söhne Filippo und Samuel. Da bricht durch eine beiläufige Fernsehmeldung die Katastrophe über sie herein: Leo wird beschuldigt, mit der zwölfjährigen Camilla, der Freundin seines Sohnes Samuel, anzügliche Briefe gewechselt zu haben. Eine absurde Anklage. Doch Leo Pontecorvo wehrt sich keineswegs. In Sekundenschnelle von seiner privilegierten Position in die Opferrolle gedrängt, den Anfeindungen von Freunden wie Feinden ausgesetzt, gleitet er immer tiefer in das Inferno einer fatalen Selbstisolation hinein.

Dieser Roman ist ein großes literarisches Überraschungspaket! Eine Wundertüte inklusive. Denn der italienische Autor Alessandro Piperno hat in dieses Buch so viel hineingepackt, dass es eine Schau ist. Es erzählt nicht nur die Geschichte von Leo Pontecorvo, sondern auch allen anderen Figuren wird viel Leben eingehaucht. Es spielt die menschliche Gefühlstonleiter auf und ab. „Die Verfolgung“ ist ein Roman über die Ehe, die Familie, über Freundschaften und wie jeder sich verhält, wenn plötzlich aus der Alltagsruhe ein Sturm aufzieht. Und das alles spielt in dem Spirit der 1980er Jahre. Bald drei Jahrzehnte zurück, eine andere Welt. Ein Roman, der auch am Ende noch überrascht. Er schließt ab mit: Wird fortgesetzt …. Daher ist „Der Verfolgung – Im Feuer der Erinnerungen“ nur der Anfang.

S. Fischer, 443 Seiten; 22,99 Euro


Iny Lorentzdaumen rauf

Das goldene Ufer

dasgoldeneuferIn der Schlacht von Waterloo im Jahr 1815 rettet der junge Walther seinem Kommandeur das Leben. Zum Dank nimmt dieser den Waisenjungen auf. Auch die kleine Gisela wächst bei der Grafenfamilie auf. Jahre später verlieben sich die beiden. Doch sie haben einen Neider, der sie hasst. Für beide bleibt nur noch eins: Auswandern ins ferne Texas.
Iny Lorentz, das Autorenpaar, das Historie lebendig macht, haben mit „Das goldene Ufer“ ihre nächste Bestseller-Saga geschrieben. Diesmal wandeln die Figuren durch ein kriegsgeschütteltes Europa und dann geht es über den großen Teich. Sehr spannend zu lesen und wieder voller lebendiger Details! Trotz der Fülle des Romans entsteht nie Langeweile.

Auch als Hörbuch erhältlich bei Lübbe Audio. Iny-Lorentz-Stammvorleserin Anne Moll ist wieder voll im Einsatz mit ihrer sprachlichen Eleganz. 19,99 Euro.

Knaur, 636 Seiten; 9,99 Euro


Michael Frey Dodilletdaumen rauf

Herrchenglück

herrchenglueckMichael Frey Dodillet entschließt sich, einen zweiten Hund zu seiner deutschlandweit bekannten Luna hinzuzunehmen. Jung, ungestüm, mopsfidel – das ist Wiki, der jüngste Hundespross in der Familie. Kaum ist die Probezeit überstanden, legt Wiki richtig los und bekommt es auch mit Luna zu tun.
Michael Frey Dodillet hat den höchst vergnüglichen Bestseller „Herrchenjahre“ geschrieben. Darüber lacht praktisch jeder lesende Hundebesitzer in Deutschland. Sein zweites Buch war ein Flop. Nun ist er mit „Herrchenglück“ wieder voll in der Pfote. Das Buch sprüht nur so vor Witz und Situationskomik. „Herrchenglück“ verspricht Leserglück!

Heyne, 269 Seiten; 14,99 Euro


Hörbuch der Woche

Ian Flemingdaumen rauf

Moonraker

moonrakerAuf M’s Bitte hin tritt Geheimagent James Bond 007 gegen Sir Hugo Drax am Kartentisch an. Er soll dem Millionär und Kopf des Moonraker-Projektes eine Lektion erteilen, die er nicht so schnell vergessen wird, und einen Skandal verhindern, der das neueste Abwehrsystem Großbritanniens betrifft. Aber hinter dem mysteriösen Drax steckt mehr als ein einfacher Kartenschwindler. Und als sich Bond erst einmal genauer mit den Geschehnissen in der Moonraker-Basis befasst, entdeckt er, dass sowohl das Projekt an sich wie auch dessen Leiter etwas anderes sind, als sie zu sein vorgeben.

Ian Fleming hat mit James Bond 007 einer der überragenden Kult-Figuren unseres Planeten erschaffen. Der große Erfolg jetzt ist natürlich den bombastischen Filmen zuzuordnen. Trotzdem sind Flemings Romane eine Augenweide des Spionage-Thrillers. Über ein halbes Jahrhundert alt und keineswegs verstaubt. Lübbe Audio hat nun die ersten fünf Fälle als Hörbuch veröffentlicht. „Casino Royal“ (1), „Leben und sterben lasen“ (2), „Moonraker“ (3), „Diamantenfieber“ (4) und „Liebesgrüße aus Moskau“ (5). Alle werden gelesen von Oliver Siebeck. „Moonraker“ hört man mit großer Faszination.

Lübbe Audio, 4 CDs, 282 Minuten; 14,99 Euro