Im verschneiten Wald nahe des Bergdorfs San Giuda werden die Leichen von elf Touristen gefunden. Am Tatort ist ein Baum, der mit dem Blut aller Leichen getränkt ist, darüber eine Schicht Eis. Die Autopsie ergibt: elf Leichen, elf Todesursachen. Mord und Selbstmord, Krebs und Herzinfarkt. Ein Opfer ist dem Biss eines Haifisches erlegen. Der Tod muss bei allen innerhalb einer Minute eingetreten sein. Wie kann das sein? Während die Behörden die unerklärlichen Details der Tragödie vertuschen, versuchen der Priester Don Ermete und die Psychologin Giovanna, das Rätsel zu lösen. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie in die Grenzgebiete des menschlichen Verstandes vor.
Eine Kriminalgeschichte, wie man sie so noch nicht gelesen hat. Der Italiener Sandro Veronesi geht einen gänzlich anderen Weg, um den Versuch der Klärung eines nahezu unerklärlichen Falles dem Leser zu erzählen. Meisterhaft in Ausführung und Stil. Eine hypnotische Sprache, man verliert sich in der Geschichte, ist gebannt, in welchen Strudel Vronesi einen hineinzieht. Die Figuren machen vor dem Leser einen Seelenstriptease, das berührt und erschüttert. „XY“ ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Es stellt viele Fragen über das Leben, den Glauben, die Liebe, einige werden beantwortet, andere nicht. Für den Leser bleibt der Raum, die Lücken selbst zu füllen. Das ist gewollt und gekonnt. „XY“ ist ein literarisches „Lost“!
Das Buch beruht auf mehreren Vorlesungen von Weltbestseller-Autor Bernhard Schlink (Der Vorleser) aus dem Sommer 2010, die er in Heidelberg abgehalten hat. Er macht sich Gedanken über Bücher, Krieg, Filme, Liebe, Heimat, das Übersetzen von Texten und noch einiges mehr.
Der Titel des Buches suggeriert, dass man hier Interessantes über das Schreiben von einem international erfolgreichen Schriftsteller erfährt. Weit gefehlt. Schlink verrennt sich total und schreibt ausschweifend über den Holocaust und was man darüber schreiben darf und was nicht. Dann greift er die Liebe auf, was darf man schreiben, und was wirkt fehlt am Platz? Tatsachen sollte man umschreiben, nicht ausschreiben. Aber auch hier kommt nichts mit einer klaren Aussage heraus. Schlink schreibt auf Seite 46 gar: „Ich bin vom Thema abgekommen.“ Das ganze Buch ist vom Thema abgekommen. Als letzten Punkt nimmt er sich dann noch die Heimat vor, über die er schreibt. Und auch dort steht nicht das, was man erwartet. Er schreibt u. a. wie er seine wissenschaftlichen Texte lieber selbst auf Englisch schreibt, als sie ins amerikanische übersetzen zu lassen. Am Ende des Buches schreibt Schlink, dass er sich eigentlich überhaupt keine Gedanken über das Schreiben machen will. Man merkt es dem ganzen Buch an und er führt dieses damit ab absurdum.
Paris. Jeanne Korowa liebt ihren Job als Untersuchungsrichterin und geht voll darin auf. Privat ist sie dagegen sehr einsam. Mit ihrem Kollegen François Taine verfolgt sie eine grausame Mordserie. Drei Frauen wurden brutal ausgeweidet, ihre Leichen in Szene gesetzt und Teile ihrer Körper vom Täter verspeist. Drei Tatorte, die die Spuren von Ritual und Wahnsinn zeigen. Eher durch Zufall stößt Jeanne auf einen besorgten Vater, der von den unverständlichen Taten seines autistischen Sohnes berichtet. Er ahnt, dass dieser zu unglaublichen Verbrechen in der Lage ist. Ist der Fall so einfach zu lösen? Die Suche nach der ganzen Wahrheit führt Jeanne bis in den Dschungel Argentiniens. Doch dort erwartet sie der Blick in die Hölle …Auch als Hörbuch erhältlich bei Lübbe Audio, 19,99 Euro.
Stephanie Plum geht mit dem Ranger einer heiklen Einbruchsserie nach. Und Kollegin Lula fragt sich: Wer hat den berühmten Fernsehkoch Stanley Chipotle ermordet? Lula will den Fall auf eigene Faust lösen.
„Kuss mit Soße“ – Schluss mit Langeweile. Spritzig spannender Spaß – unglaublich gute Unterhaltung! Eine tolldreiste Geschichte, die viele fröhliche Momente liefert, aber auch den Spannungspegel immer wieder nach oben ausschlagen lässt.
Liao Yiwu verfasst am 4. Juni 1989 ein aufwühlendes Gedicht, kurz darauf verhaftet ihn die Polizei. Nach vier Jahren Gefängnis kommt er wieder frei. In diesem schildert er die schlimme Zeit in verschiedenen chinesischen Gefängnissen.
Eindringlich, erschütternd, grausam, aber leider Realität. Liao Yiwu gehört zu den neuen literarischen chinesischen Sprachrohren. Er schildert, was in China falsch läuft, zeigt, wie dort mit Menschen umgegangen wird. Aber er zeigt auch, wie sein Land ihn prägte und zu dem machte, was er heute ist.
Fiona Bristow lebt als Hundetrainerin auf der idyllischen Orca Island vor der Küste Seattles. Sie hat sich ein neues Leben aufgebaut und mit ihren drei Labrador Hunden lebt sie nun ein schönes Leben. Aber auch ein einsames. Eines Tages steht der eigenwillige Künstler Simon mit seinem Labrador Welpen Jaw vor ihrer Tür und weiß nicht mehr weiter. Jaw beißt nahezu alles kaputt, was er zwischen die Zähne bekommt. Fiona lernt Simon das einmal eins der Hundepsychologie. Und nicht nur das, auch die Liebe hält zwischen den beiden Einzug. Aber Fiona hat eine schwere Vergangenheit. Sie ist die einzige Überlebende eines Serienkillers, der junge Frauen mit einem roten Schal erwürgte und auch Fionas Verlobten ermordete. Und nun gehen die Morde wieder los, obwohl der Täter hinter Gittern sitzt. Wie ist das möglich? Es ist wohl ein neuer Killer am Werk, der Fiona langsam näher kommt …
Keine verbindet eine einfühlsame Liebesgeschichte so geschickt mit einem spannenden Thriller wie Nora Roberts. Sie ist die Königin der Love-Suspense! „Im Schatten der Wälder“ ist perfekte Unterhaltungsliteratur! Ein Roman, der alle Gefühlsebenen berührt. Wer Hunde mag, wird mit diesem Buch zusätzlich Spaß haben. Nora Roberts beschreibt viele lustige Momente zwischen Hund und Mensch. Diese Komponente lockert die Geschichte zwischen Liebe und Thrill immer wieder auf. Thomas M. Meinhardt liest einfühlsam und gefühlvoll, seine Stimme ist wie ein erholsamer Urlaub. Aber auch den spannenden Momenten weiß er die richtige Stimmung zu verleihen. Der Münchner Theater- und Fernsehschauspieler beweist viel Nähe zur Geschichte.
Auch als Hardcover erhältlich bei Blanvalet, 19,99 Euro.
Madrid 1935/36, am Vorabend des Spanischen Bürgerkriegs: Ignacio Abel, ein erfolgreicher Architekt, beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit der attraktiven Amerikanerin Judith Biely. Als Ignacios Frau das Verhältnis entdeckt, versucht sie, sich umzubringen. Die geschockte Judith verschwindet spurlos. Auf der Suche nach ihr irrt Ignacio durch die Straßen von Madrid, in denen die politische Lage sich immer mehr zuspitzt. Mit viel Glück gelingt es ihm, einem Erschießungskommando zu entkommen und nach Amerika zu fliehen. Dort trifft er überraschend Judith wieder, mit der er eine letzte Nacht verbringt.
Immer mehr Stadtmenschen ziehen inzwischen aufs Land – oder träumen vom Häuschen im Grünen. Doch ist dort wirklich das Idyll zu finden, nach dem sich alle sehnen? Axel Brüggemann, der selbst aus Berlin zurück in sein norddeutsches Heimatdorf zog, geht dieser Frage auf den Grund. Er stellt fest, dass das Landleben, wie man es sich als Städter vorstellt, nicht mehr überall zu finden ist. Axel Brüggemann versucht einige Klischees zurechtzurücken. Mit diesem Buch will er vermitteln, wie das Landleben heute ist, und das dieses nicht mehr so ist, wie das vor dreißig oder noch mehr Jahren war.
Das Cover hätte keine lustige Kuh zeigen sollen, sondern ein von Spinnweben eingesponnenes Kreuz mit einem Bauernhof und einer Dorfkirche dahinter. Das würde die Realität des Buches widerspiegeln. Brüggemanns Kernaussagen: Auf dem Land leben nur Loser, dumme Frauen und Männer und Kriminelle. Die Intelligenten leben nur in der Stadt. Sein Blick ist sehr einseitig, da er nicht wirklich hunderte Dörfer in Deutschland bereist hat und hier seinen Bericht abgibt. Er hat seine Erfahrungen aus wenig eigener Recherche in einigen Dörfern und dazu aus anderen Berichten und Statistiken zusammengetragen und macht daraus seine Meinung. Oft liest sich das dann wahrlich wie eine Fuhre Mist stinkt, an manchen Stellen schafft er es dann doch, dem Leser aufzuzeigen, wo es auf dem Land nicht so passt. Aber nicht jedes Dorf oder Kleinstadt ist gleich, genauso wenig wie jede Großstadt Gleiches bietet. „Landfrust“ hinterlässt Lesefrust.
Griechenland steckt in der Krise, überall wird demonstriert, jeder muss sparen. Auch Kommissar Charitos und seine Familie. Die familiären Finanzen geraten ins Hintertreffen, als ein Banker geköpft in seiner Villa gefunden wird. Charitos und sein Team sind aber ratlos. Wer kommt als Täter in Frage? Terroristen? Dann geschieht ein zweiter Mord, wieder ein Banker, wieder eine Enthauptung. Zudem schüren die Athener immer mehr Hass auf ihre Banken. Es wird zu einer drastischen Protestaktion aufgerufen, die Bürger sollen ihre Kredite nicht mehr zurückzuzahlen. Und Charitos muss erkennen, dass das Morden noch kein Ende hat. Aber dann hat er eine erste Spur …
Das heutige Griechenland porträtiert keiner besser als Petros Markaris. Seine Krimi-Reihe um den liebenswerten Kommissar Charitos sind ein Renner. Kommissar Charitos ist besser als Commissario Brunetti, Markaris besser als Leon. „Faule Kredite“ ist das Buch zur griechischen Finanzkrise, die Europa so ins strudeln bringt. Hier lernt der Griechenland-Fremde viele Details kennen, warum die alten Griechen rigoros auf dieses Desaster zusteuerten und keiner die Bremse betätigt hat. Auch erfährt man, wie die Griechen so denken, über die Hilfe der EU und Deutschland im Besonderen. „Faule Kredite“ ist ein Kriminalroman, der nicht nur spannend ist, sondern auch Griechenland und all seine Probleme offen anspricht und zudem noch über eine gehörige Prise Humor verfügt. Markant, perfekt – Petros Markaris!
Die Schwestern Erica und Beth erben das herrschaftliche Gut Storton Manor. Erica liest dort die Briefe ihrer Großmutter und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das offenbar seit Generationen gehütet wurde.
Altötting nach dem 2. Weltkrieg. Andreas Altmann erzählt von Gewalt und Schrecken in der Familie, vor allem sein prügelnder Vater zeichnet Andreas ein Leben lang.
Drei junge Paare aus Uppsala, miteinander befreundet, planen eine Sommer-Busreise von Schweden durch die Ostblockländer bis ans Schwarze Meer. Was heiter und ausgelassen beginnt, endet in einem Schreckensszenario. Die Wege der Sechs trennen sich nach diesem Urlaub – und kreuzen sich Jahrzehnte später erneut, als ein Dozent aus Lunda am Fuße eines Steilhangs tot aufgefunden wird. Genau an derselben Stelle, an der eine junge Studentin aus Uppsala vor fünfunddreißig Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Für Inspektor Barbarotti ist klar, dass dieser Fall sein ganzes Einfühlungsvermögen und seiner Ideen bedarf, um die Lösung herbeizuführen.
Haken Nesser ist ein Garant für spannende und intelligente Krimikunst! „Die Einsamen“, der 4. Fall für den bereits lieb gewonnen Italiener Barbarotti, gehört zu den besten der Reihe. Ein Krimi über Schuld und Sühne, Liebe und Haas, Mut und Verzweiflung. „Die Einsamen“ bleiben bis zur letzte Seite spannend! Das Ende wartet mit einer Überraschung auf. Barbarotti steht Nessers Ex-Kult-Kommissar Van Veeteren in nichts nach. Dietmar Bär liefert mit seiner bärig knorrigen Stimme wieder eine Glanzleistung ab. Dietmar Bär und Hakan Nesser, das passt einfach.
Auch als Hardcover erhältlich bei btb, 19,99 Euro.
Bei Reverend Keith Schroeder will der todkranke Travis Boyette sein Gewissen erleichtern. Boyette gesteht Schroeder in allen Einzelheiten eine Tat, für die er nie belangt wurde: die Vergewaltigung und den Mord an der siebzehnjährigen Nicole Yarber. Das Mädchen war vor Jahren verschwunden, ihr Leichnam wurde nie gefunden. Trotzdem kam es zu einer Verurteilung. Ein damaliger Mitschüler, der Afroamerikaner Donté Drumm, wurde kurz nach seiner Verhaftung für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. In vier Tagen soll Donté Drumm hingerichtet werden. Reverend Keith Schroeder steht vor der Herausforderung seines Lebens.
„Das Geständnis“ gehört zu den besten fünf Romanen, die John Grisham je geschrieben hat! Er folgt den Spannungs-Highlights wie „Die Firma“, „Die Akte“, „Die Jury“ und „Das Urteil“. Wer einmal in die Mühlen des amerikanischen Justiz-Systems gekommen ist, kann sich daraus nicht mehr befreien. Rechtlich gesprochenes Recht ist noch lange nicht das wahre Recht. Erschütternd zeigt dieses Buch das auf. Ein Roman, der wachrüttelt, der erschreckend ist, der hoffen lässt, dass sich was ändert. Wie viele Unschuldige müssen noch sterben, weil unzulänglich ermittelt wurde? Intensiv zeigt Grisham auch alle Seiten des Falls, die der Opferfamilie, der Familie des unschuldigen Todeskandidaten, dem Verurteilten selbst, auch der wahre Mörder stellt heraus, warum er so ist, wie er ist. Das Buch nimmt einen sehr mit, weil man die Ungerechtigkeit auf jeder Seite spürt. „Das Geständnis“ wird Sie nicht mehr in Ruhe lassen, es bittet Sie nicht, es reißt Sie an sich, immer weiter zu lesen!
Auch als Hörbuch erhältlich bei Random House Audio, 19,99 Euro.
Steve Dark kann sich in jeden Killer hineinversetzen. Seine Gabe ist auch sein Fluch. Bei seinem letzten Fall hat Dark die Beherrschung verloren und den Killer brutal hingerichtet, anstatt ihn festzunehmen. Die Tat nagt so sehr an ihm, dass er den Dienst quittiert. Dann tritt ein neuer Killer auf den Plan. Er tötet die Opfer nach bekannten Tarot-Motiven. Dark erkennt, dass die offiziellen Ermittler dem Killer nicht gewachsen sind. Er will den Killer stellen, aber ihm fehlen dazu die erforderlichen Mittel. Da tritt eine mysteriöse Frau an ihn heran, die ihm ein unbegrenztes Budget anbietet, solange Dark für sie exklusiv Serienkiller jagt. Ohne die Grenzen von Justiz und Moral.
Nachdem das Autorenduo Anthony E. Zuiker (CSI-Erfinder) und Duane Swierczynski mit dem interaktiven Thriller „Level 26 – Dunkle Seelen“ die Bestsellerliste gestürmt haben, setzten sie die Killer-Reihe nun mit „Dunkle Prophezeiungen“ fort. Steigen Sie mit diesem Buch hinab in die dunkelsten Ecken der menschlichen Seele – denn das bietet das Buch trotz all seiner Schwächen. Die „Level-26“-Thriller sind gnadenlose Thriller-Kost, die mit ihrem Roman/Web-Konzept neue Möglichkeiten präsentieren. Aber leider fällt diesmal das gnadenlos wie ein zartes Pflänzchen aus, denn Thriller ist in diesem Buch wenig zu finden. Nach dem starken Beginn der Trilogie fast unerklärlich. Im ersten Drittel dieses zweiten Teils passiert praktisch gar nichts, was auch nur annähernd mit Spannung zu tun hat. Auch die Figuren bleiben diesmal blass und die Filme im Netz sind auch nicht mehr so gut und beängstigend wie die des ersten Teils. Bleibt zu hoffen, dass der Abschluss der Trilogie wieder ein echter gnadenloser Thriller wird.
Auch als Hörbuch erhältlich bei Lübbe Audio, 19,99 Euro.
Francies Dean, bald 18, wohnt in einem Trailerpark in New Jersey, seine Mutter verbringt derzeit einen Aufenthalt in der Psychatrie. Francies ist mit seinem Leben unzufrieden, er könnte mehr, schafft es aber nicht, seine Ressourcen zu nutzen. Ein Brief seiner Mutter, der von ihr als Abschiedsbrief gedacht war, klärt ihn darüber auf, dass er im Retortenbaby ist. Seine Mutter hatte damals an einem verrückten Experiment teilgenommen, in dem ein Millionär Samen von Genies weltweit einsammelte und Frauen gutes Geld bot, um damit Babys auf die Welt zu bringen. Francies müsste also eigentlich ein Genie sein. Zusammen mit seinem besten Freund Grover, dessen Eltern reich und er unsicher und unattraktiv ist, und dem Mädchen seines Herzens, der labilen, unberechenbaren Anne-May, macht er sich auf eine Reise quer durch die Staaten zur Westküste, um seinen Vater zu finden. Eine Reise mit unsicherem Ausgang.
Der 1984 geborene Benedict Wells hat mit seinen zwei ersten Romanen „Becks letzter Sommer“ und „Spinner“ bereits für viel Aufsehen gesorgt. Mit „Fast genial“ landet er nun einen Top-10-Spiegel-Bestseller. „Fast genial“ ist Drama, Komödie, Road-Movie, es ist voller Elan, Drive, Esprit, Witz und Melancholie. Benedict Wells spricht die Sprache der Jugend. Er schreibt über Gefühle, die die jungen Erwachsenen beschäftigen. Die Figuren werden zu Freunden, das Beste, was einem als Leser passieren kann. Und das Ende der Story ist sagenhaft gut! Ein amerikanischer Roman von einem jungen deutschen Autor. Kann das gut gehen? Ja! Und er ist so gut, dass man sich wünscht, er wird verfilmt und danach für den OSCAR nominiert. Ein Bravourstück! Benedict Wells wandert auf den Spuren von Dirk Wittenborn und David Eggers. „Fast genial“ ist voll genial!
Colchester. Eine schwer misshandelte Frauenleiche wird gefunden. Detective Inspector Phil Brennan und sein Team haben eine Vermutung, wer die Leiche ist, doch sie liegen falsch. Dann nimmt sich auch Profilerin Marina Esposito des Falls an.
114 Kapitel voller Schrecken und Spannung! „Der Stalker“ wird auch Ihnen nachstellen – noch lange, nachdem Sie diesen Thriller beendet haben. Nach dem Bestseller „Entrissen“ ist dieses Buch das zweite um DI Brennan und Profilerin Esposito.
Auch als Hörbuch erhältlich bei Hörbuch Hamburg, 19,99 Euro.
In diesem Buch formte Hemingway aus Tagebüchern und Aufzeichnungen aus den Zwanzigern, seiner Zeit als Auslandskorrespondent des „Toronto Star“, einen Roman seiner Pariser Zeit. Dort kam er auch mit James Joyce, Scott F. Fitzgerald und anderen berühmten Kollegen zusammen und verschrieb sich dann der Schriftstellerei.
Ernest Hemingway kehrt in seinem letzten Werk zum Beginn seiner Schriftsteller-Karriere zurück. Ein Buch, in dem nicht nur die Literatur lebt, sondern auch Paris während einer stürmischen, goldenen Zeit. „Paris – Ein Fest fürs Leben“ ist ein Fest für jeden Liebhaber guter Literatur! Dieses Buch ist ein kleiner Schatz.
In „Und dann gabs keines mehr“ wird der Hörer auf ein Wochenende auf eine kleinen englischen Insel geführt. Zehn Gäste, eingeladen von einem großen Unbekannten. Hier wird über sie gerichtet, bis alle tot sind. Wer ist der Mörder? In „Blausäure“ stirbt Rosemary Barton auf ihrer eigenen Geburtstagsfeier durch Gift. Selbstmord nimmt man an. Nun versammeln sich Rosemarys Freunde wieder und es tauchen Zweifel an ihrem Selbstmord auf. Das Misstrauen wächst, dann geschieht ein weiterer Mord. Zudem enthält diese Box noch die Geschichten „Ein Schritt ins Leere“, „Alter schützt vor Scharfsinn nicht“ und „Sie kamen nach Bagdad“.
Die fünf Hörbücher sind prima Rätsel-Krimis zum mitraten. Agatha Christie bewies immer wieder aufs Neue, dass sie mit ihren Krimis der Zeit weit voraus war. Sie war damals eine Ikone des Kriminalromans und ist es auch noch heute. Ihre Krimis sind zeitlos. Die fünf Krimi-Lesungen machen großen Spaß. Das hört man auch den Sprecher an, sie haben richtig Freude daran, diese Klassiker einzulesen. Das überträgt sich auch auf den Hörer. Die Sprecher sind Schauspieler Christian Hoening (u.a. Der Baader Meinhof Komplex), Theaterschauspieler Stefan Hunstein, Schauspieler Konstantin Graudus (u. a. TV-Serie Doppelter Einsatz), Theaterschauspieler Peter Kaempfe und Theaterschauspielerin Susanne Schroeder.
Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Mann. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer ungewöhnlichen Form der Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch sie hat auch Kontakt zum Neuropsychologen Dr. Nash, der sie heimlich betreut. Ben darf davon nichts wissen. Dr. Nash rät ihr ein Tagebuch zu schreiben, alles was sie am Tag erlebt hat, kann sie dann am nächsten Tag nachlesen. Nun beginnt Christine ihr ganzes Tagebuch zu lesen und erfährt dabei viele schockierende Dinge aus ihrem Leben.
Ethan Jarlewski und fünf popkulturversehrte Kollegen hocken Tag für in Tag in JPod, einer hermetisch abgeriegelten architektonischen Vorhölle, die Teil einer riesigen Spieldesignfirma ist. Die JPodder liegen mit ihrem Marketingteam im Clinch, das sie Tag für Tag mit der Forderung nach idiotischen Änderungen an ohnehin schon idiotischen Spielen quält. Privat wird Ethan derweil durch so unterschiedliche Phänomene wie mordende Mütter, Menschenschmuggel und chinesische Illegale, die seine Wohnung besetzen, auf Trab gehalten.
Zeichne einen Kreis, lege ein welkes Blatt in den Mittelpunkt, sprich einen Zauberspruch und opfere einen Tropfen Blut. Und das Blatt erblüht wieder. Silla hat es geschafft, sie kann Magie erschaffen. Aber Silla ist auch traurig, seit ihre Eltern einen grausamen Tod fanden. Erst ein Zauberbuch, das ein Unbekannter vor ihrer Tür abgelegt hat, scheint Sillas Leben wieder Sinn zu geben. Ein Buch voller Zaubersprüche, die allesamt mit dem Blut des Magiers ausgeführt werden. Silla wird von der Magie verführt, sie lässt sich treiben, aber das birgt Gefahren. Nicholas, der Junge von nebenan, der ahnt, dass die Blutmagie dunkle, uralte Mächte heraufbeschwört und dass sie Segen und Fluch sein kann. Er warnt Silla und verliebt sich in sie. Zusammen erleben sie große Gefühle und müssen einen erbitterten Kamp führen.
Das Sommerland scheint bedroht. Ever will herausfinden, was es damit auf sich hat, und den Fluch lösen, der auf ihr und Damen lastet. Eine weise Frau sagt, Adelina ist das Heilmittel. Aber wer ist Adelina? Und was hat sie mit Damen zu tun?
Jack feiert seinen fünften Geburtstag in Raum. Raum hat eine immer verschlossene Tür, ein Oberlicht und misst 12 m². Hier lebt er mit seiner Ma. Dort wurde er auch geboren. Uns sie bekommen nur Besuch von Old Nick. Eines Tages erklärt Ma ihm, dass es da draußen noch mehr gibt und sie versuchen aus Raum zu fliehen.
Nie mehr will Apple so chaotisch leben wie in ihrer Kindheit. Wie damals in Spanien in dem Zelt am Hippie-Strand, im Sommer 1976, als Apples Mutter Karl Birker kennenlernte. Ingrid, die Strandkönigin von Torremolinos, barbusig, schön und verwegen, und Karl, der Bankangestellte aus Hannover mit Frau und Sohn und schmuckem Ferienhaus, verliebten sich Hals über Kopf ineinander. Eine Liebe, die Folgen hat, damals und im Jetzt. Dreißig Jahre später reiht die erwachsene Apple ein Liebesdesaster an das andere. Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm. Und ihre Freundin Susi sucht ein Haus in Spanien und erlebt dabei manch Überraschung.